Zusammenlegung von Friedensgemeinde und Christusgeimeinde
Ältestenkreissitzungen vom 30.06.2011
In der Ältestenkreissitzung der Friedensgemeinde wurde der Zusammenschluß der beiden Gemeinden zugestimmt. Nachdem offensichtlich auch die Christusgemeinde der Zusammlegung in ihrer letzten Sitzung zugestimmt hat, steht dem Zusammenschluss von unserer Seite nichts mehr entgegen.
Gemeindeversammlung vom 15.05.2011
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde eine Gemeindeversammlung abgehalten. Herr Dekan Eitenmüller stand Rede und Antwort zur Zusammenlegung von Friedensgemeinde und Christuskirche.
Herr Dekan Eitenmüller gab einen kleinen Überblick, über den Stand der Dinge und was im Rahmen einer Zusammenlegung mit der Christuskirche kommen soll. In beiden Kirchen war bis heute ein großer Schwund zu verzeichnen, so dass beide Pfarrstellen nur mit einer Zusammenlegung zu halten sind und dadurch insgesamt für beide Kirchen mehr Geld zur Verfügung steht. Dekan Eitenmüller erklärt auch die "pro-Kopf-Zuweisung". Die Friedensgemeinde habe rund 1800 Gemeindemitglieder, Christus rund 4000. Die Zuweisung für die Friedensgemeinde alleine reiche nicht aus, um das volle Angebot erhalten zu können.
Ziel sei für die nächste Wahl des Ältestenkreises (2013) einen gemeinsamen Ältestenkreis zu stellen. Insoweit soll die Gemeinde angehört werden; die Entscheidungskompetenz läge jedoch beim Stadtkirchenrat. Für diesen sei es auch wichtig, ob die Gemeinde hinter dieser Entscheidung stehe.
Es werden Fragen beantwortet, jedoch stellt Dekan Eitenmüller auch klar, dass hier viele Dinge noch gar nicht besprochen wurden, da die inhaltliche Ausgestaltung erst dann stattfinden könne, wenn beide Gemeinden dem Stadtkirchenrat signalisieren, dass der Zusammenschluss vollzogen werden soll. Insbesondere die Räumlichkeiten, Nutzungen, Finanzen etc. sei dann neu zu regeln.
Auf Nachfrage erklärt Dekan Eitenmüller, dass er derzeit nichts zu einer möglichen Schließung der Kita Weidenstraße sagen könne, man müsse sich an die jeweilige Stelle wenden. Das Thema wird jedoch noch einige Zeit diskutiert; Dekan Eitenmüller erklärt, dass die Zusammenlegung der beiden Kirchen nichts mit der Beurteilung der Kitas zu tun habe. Er stellt auch klar, dass bezüglich der Kitas der Stadtkirchenrat bereits eine Entscheidung getroffen habe.
Die abschließende Abstimmung per Handzeichen ergibt eine deutliche Mehrheit für die Zusammenlegung von Christuskirche und Friedensgemeinde.